Ein Blog über Jungs und ihre Höschen

Es gibt Kleidungsstücke, die kann jeder sehen, und jeder trägt sie zur Schau. Ob es die neuen Jeans sind, oder schicke importierte Treter von der Insel. Aber es gibt auch Kleidungsstücke, die sind zwar unglaublich toll anzusehen, jedoch bekommen sie nur wenige zu sehen – manchmal nur man selbst, der Partner oder hin und wieder die ein oder andere Bettbekanntschaft. Die Rede ist, natürlich, von Unterhosen.
In allen möglichen Formen, Farben, Schnitten und Varianten gibt es sie. Und für viele haben sie eine ganz besondere Anziehungskraft, ja, gar Fetische entwickeln sich in Bezug auf die kleinen Höschen, die leider so selten zum Vorschein zu kommen.
Mit dem wunderschönen Thema der Unterhosen beschäftigt sich auch das Blog „Boy’s Undies“, betrieben von den bei Twitter allseits bekannten @_flipp und @PudelDesTodes. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen posten dort Jungs zumeist sehr amüsante kleine Geschichten und Erlebnisse, die sie mit oder in Bezug auf Unterhosen schon hatten.
Eine absolute Lese-Empfehlung von mir! Schaut mal rein! Klick!
Update:
Die Adresse und der Name des Blogs haben sich verändert, die Änderungen wurden im Beitrag übernommen.
„Leben, Luft und Liebe“ – ein Konzertbericht

Der Chor „Sotto Voce“ des WuF-Zentrums in Würzburg bei seinem Konzert „Leben, Luft und Liebe“ | Foto: Henning Bulka
Zugegeben: In der „Szene“ in Würzburg habe ich mich bisher noch nicht wirklich umgesehen. Das liegt sicher zum einen daran, dass ich sowieso nicht das typische Partykind bin, zum anderen aber auch an der Überwindung, die es dann doch kostet, irgendwo zum ersten Mal hinzugehen. Da kam mir der Hinweis sehr recht, dass der Chor „Sotto Voce“ des WuF-Zentrums, dem örtlichen schwulesbischen Zentrum in Würzburg, ein Konzert gibt. Das fand nun am 8. Mai im Saal der Evangelischen Studentengemeinde (ESG) statt. Für someabout.net habe ich ein paar Eindrücke festgehalten.
So wars in Unterfranken: IDAHO 2010
Ich wohne ja nun einmal in Würzburg, und daher wollte ich mich auch an der Aktion hier vor Ort zum International Day Against Homophobia (IDAHO) beteiligen, wenn auch leider ohne meinen Freund. Auf dem Innenhof des Würzburger Rathauses organisierte die Toleranz Fabrik e. V. einen so genannten „Rainbowflash“, bei dem jede_r einen Luftballon mit einer eigenen kleinen Botschaft gen Himmel senden konnte.
Tja, und so, wie ihr oben in dem Video sehen könnt, sah der „Rainbowflash“ dann aus. Es kamen wesentlich mehr Menschen, als ich erwartet hatte, vor allem bei dem miesen Wetter. Schön war’s auf jeden Fall, und wir haben den Tag im verregneten, grauen Würzburg ein wenig bunter gemacht.
Wenn ihr selbst auch Bilder und/oder Videos vom gestrigen Aktionstag gegen Homophobie habt, dann schickt sie uns, und wir veröffentlichen sie hier im Beitrag. Einfach mailen an idaho@someabout.net!
P.S.: Die „taz“ hat sich übrigens in den vergangenen Tagen auch mehrfach dem Thema „Homosexualität“ angenommen. Heute erschien beispielsweise ein Interview mit einem schwulen Rabbi, das ich Euch sehr empfehlen kann!
Hand in Hand – a Beautiful Thing

Bild: toettoet – Flickr.com | Lizenz: CC-BY-SA
Heute ist Montag, der 17. Mai 2010. Heute vor 20 Jahren entschloss sich die Weltgesundheitsorganisation WHO dazu, Homosexualität von der Liste der Krankheiten zu streichen. Auf Initiative von George-Louis Tin, einem französischen Aktivisten für die Gleichberechtigung homo- und transsexueller Menschen, wurde in Anlehnung an dieses Ereignis der International Day against Homophobia and Transphobia (IDAHO) ins Leben gerufen – und der findet heute statt.
Zufälligerweise erinnert der 17.5. durch seine Zahlen an den Paragraphen 175 des Strafgesetzbuches, der homosexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe gestellt hatte und nach einigen Modifikationen erst 1994 abgeschafft wurde.
Nun werden heute weltweit Aktionen gegen Homophobie stattfinden, ob jetzt „klassische“ Kiss-Ins, an denen jede_r teilnehmen kann, same-sex hand holdings oder auch so schöne Ideen wie die vom Rainbowflash, bei dem Luftballons steigen gelassen werden sollen.
Zwischen Todesurteilen und einer diskriminierungsfreien Welt, so scheint es mir, spielt sich die Homosexualität weltweit ab – auch wenn „Spiel“ dafür das falsche Wort ist. Auf der einen Seite steht der Tod, der als Strafe auf homosexuelle Handlungen steht, auf der anderen die Utopie eine Gesellschaft, in der jeder nach seiner Façon glücklich werden darf und kann. Doch wenn ich in mein Leben schaue, dann sehe ich etwas anderes, kleinere Dinge.




