Ein Stück vom Regenbogen
Ich geb’s ja zu, ich gehe fremd. Ich lese auch noch in anderen Blogs. Ob jetzt netzpolitik.org, designtagebuch.de oder Wortteufel – mein Feedreader ist voll von tollen Blogs (oh, oh), rechtlichen, grafischen, bahnerischen oder mütterlichen, aber so explizit schwule Blogs lese ich eigentlich kaum.
Was macht eigentlich ein Blog schwul? Der Autor oder die Inhalte? Oder kann man das nicht trennen? Oder muss man das trennen?
Das würd ich gern von euch wissen. Jedenfalls indirekt. Welche “schwulen” Blogs lest ihr (und da ist es erstmal egal, ob nur der Autor schwul ist oder ob er explizit darüber schreibt)? Haut es in die Kommentare, ich würd’ mir die gerne anschauen und darüber eine kleine Sammlung beginnen und sie allesamt hier vorstellen.




Ich lese eher selten regelmäßig schwule Blogs. Meist überfliege ich sie nur und bleibe bei einem Thema hängen.
Am häufisten bleibe ich bei folgenden Blogs hängen:
http://www.someabout.net (uups, da bin ich ja gerade)
http://www.homonauten.de
http://www.schwule-literatur.de
http://www.norbertblech.de/blog/ (Nobbis Blog)
http://eurofire.blog.de/ (Häppchen vom Eurovision Song Contest)
http://forum-muenchen.blog.de/ (Homosexuelle Geschichte und Kultur in München)
Und ein schwules Blog ist meiner Meinung nach ein Blog, bei dem ein schwuler Zusammenhang erkenntlich ist (und wenn ein Schwuler Tipps zur Inneneinrichtung eines Pixieklos gibt ohne seine Sexualität in den Vordergrund zu stellen, ist auch das ein schwules Blog)
Martin
23. Jul 09 at 22:10
Gern lese ich
http://stevenmilverton.com/
“Steven” hat zwar eine aufdringlich-durchdringende Art, immer wieder und wieder die gleichen Themen zu penetrieren. Dies ist aber das Einzigartige an seinen Blog. Geradlinig in seiner Meinung und weich in der Erzählung aus seinen Leben. Das sollte man(n) lesen.
Toll finde ich auch meinen Blog.
Hinweis an die Autoren: schickt doch einen standardisierten Fragebogen an die Blogschreiber und veröffentlicht dann die Fragen und Antworten.
hp
23. Jul 09 at 22:14
Blogs, die nur über das Weihnachtsessen bei den Schwiegereltern, oder den neuesten IPOD berichten empfinde ich nicht als “schwul”.
Ein schwuler Blog muss ALLE Verhältnisse etwas distanziert betrachten können. Wenn er den “heterosexuellen Blick” drauf hat, nützt er nix! :-p
Thommen
24. Jul 09 at 21:53
. . darf ne hete auch schwule blogs lesen? und darf sich ne hete auch schwuler themen annehmen? fragen über fragen. schalten sie wieder ein wenn es heißt – ” des lebe is bunt wie n blumeestraus” -> frankforter dialekt
alivenkickn
26. Jul 09 at 17:02
Ach, was sind schon ausschließlich schwule Themen? Und wie können Schwule Hetenblogs lesen? Fragen über Fragen. Schalten Sie wieder ein, wenn es heißt “Leeve un leeve losse”.
Btw: danke für deinen Kommentar und den Link zu deinem Blog.
Hendryk
26. Jul 09 at 17:56